Leiden auf höchstem musikalischen Niveau: Bachs Matthäuspassion

Zugegeben, die Matthäuspassion zu hören, das heißt, die Passionsgeschichte quasi in Echtzeit mitzuerleben. Zweieinhalb Stunden dauert das Werk, drauf gilt es sich einzulassen!

ABER:

Matthäuspassion zu hören, heißt auch, zu erleben, was herauskommt, wenn sich ein Johann Sebastian Bach NICHT an die Vorgaben seiner Dienstherren hält. Die hatten von ihm bei Dienstantritt gefordert, dass die von ihm hinkünftig zu erwartenden „Compositiones“ nicht „zu lang“ ausfallen würden und die Musik „auch also beschaffen seyn möge, damit sie nicht opernhafftig herauskomme, sondern die Zuhörer vielmehr zur Andacht aufmuntere“.

Und die Matthäuspassion? Doppelchörig und doppelorchestrig – ein Höhepunkt der Kirchenmusik. Es wird gespottet geklagt, es gewittert und es wird gelitten. Schon nach der Uraufführung an Karfreitag 1727 beschwerte sich Pastor Christian Gerber über die theatralischen Komponente „als ob man in einer Oper wäre“.

Sie können das hören am Gründonnerstag (18.4.) und Karfreitag (19.4.), jeweils um 19:30 in der Marktkirche.

Karten gibt’s an den bekannten Vorverkaufsstellen und im Netz.

Der Vorverkauf hat begonnen!

Unser erstes Konzert in diesem Jahr: Die Matthäus-Passion von J.S. Bach zu Ostern.
Am Donnerstag, 18.04.19 um 19.30 Uhr und am Freitag, 19.04.19 um 19.30 Uhr!

Karten gibt es an den bekannten Vorverkaufsstellen. Wir freuen uns auf Sie!

Das Beste kommt zum Schluss

Unsere Konzerte zu Weihnachten:

Am 21., 22. und 23.12.18 wird das Weihnachtsoratorium von J.S. Bach  (I-IV) feierlich in der Marktkirche ertönen.

Freitag:     Kantate 1-4
Samstag:  Kantate 1,2,5,6
Sonntag:  Kantate 1,3,5,6 unter Mitwirken des Kinderchores der Marktkirche

Karten gibt es an der Abendkasse, unter den hinterlegten links und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Denn er hat seinen Engeln befohlen…

Die Konzertsaison geht in die nächste Runde!

Gespielt wird der “Elias” Op. 70 von Felix Mendelssohn Bartholdy.

Am 23.11. und 24.11.18 finden die Konzerte jeweils um 20 Uhr in der Marktkirche Hannover statt.

Karten gibt es an der Abendkasse und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Gemeinschaftsprojekt des NDR

Wir sind dabei!!!

Am Samstag den 3.11.18 um 20 Uhr im Kuppelsaal Hannover!

Zuhören gibt es das War Requiem von Benjamin Britten! Geleitet wird das Stück vom Chefdirigent des NDR Andrew Manze.
Solistisch zu hören sind Susanne Bernhard (Sopran), Es Lyon (Tenor) und Benjamin Appl (Bariton), sowie die NDR Radiophilharmonie, das Royal Liverpool Philharmonic Orchestra und mehrer Chöre aus Hannover und Liverpool!

Wir freuen uns auf Ihr Zuhören!!!

Herrenhäuser Kunstfestspiele- schön, dass wir dabei sein durften…

Vielen Dank für ein gelungenes Konzert im Kuppelsaal am 27.6.!

Bevor sich der Bachchor in die Sommerpause verabschiedet, können Sie uns noch am 17. Juni im Gottesdienst der Marktkirche Hannover hören.
Ab 10 Uhr werden wir den Gottesdienst musikalisch mit einer Messe von Francis Poulenc untermalen!

Wie freuen und auf alle, die (wieder) teilhaben werden! Bis dahin 

Vielen Dank für zwei tolle Konzerte!

Wir danken allen Zuhörern und Freunden des Bachchors, sowie dem Bachorchester und den Solisten Siri Thornhill und Henryk Böhm für zwei gelungene Konzerte in der Marktkirche.

Wir freuen uns, Sie bei unserem nächsten Konzert am 27.5.18 im Kuppelsaal wieder begrüßen zu dürfen.
Zusammen mit weiteren Chören aus Hannover wird das Requiem von Hector Berlioz aufgeführt.

Karten gibt es hier und an allen bekannten Vorverkaufsstellen!

 

Schon bald zu hören…

Während Ludwig van Beethoven in seiner 9. Symphonie sogar die Gesangsstimmen quasi instrumental einsetzt, fangen in der Romantik die Instrumente an zu singen. Das „Deutsche Requiem“ von J. Brahms stellt einen Extrempunkt dieser Entwicklung dar, da ein Großteil aller thematischen Gedanken in Chor und Orchester gleich behandelt werden und daraus eine beispiellose motivische Durchdringung von Chor- und Orchesterstimmen resultiert.

Brahms stellt nicht das Seelenheil der Verstorbenen, sondern den Trost der Hinterbliebenen, der Leidtragenden, in den Mittelpunkt seines Requiems.

Ein passendes Werk zum Innehalten in der Passion und zur Freude auf die Osterzeit.
Wir freuen uns über zahlreiche Zuhörer!